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Mystic Prophecy - Satanic Curses

MYSTIC PROPHECY - Satanic Curses

Stil: Power Metal
Label: Massacre Records
Songanzahl: 15 Songs
Webseite:

http://www.mysticprophecy.net/

Wertung: 12/15
Reviewer: Ulli



 

 

Denkt man an Mystic Prophecy, so denkt man erstmal an Gus G.. Denn genau so wie Dream Evil und Nightrage auch, ist die Band aus Bad Grönenbach eine der Bands, in der er spielte, bevor er sich mit seinem eigenen Projekt Firewind international einen Namen gemacht hat und jetzt sogar für Ozzy Osbourne spielt. Nachdem Gus die Band 2005 verließ, fiel sie für viele vom Bildschirm. Mit Gus verschwanden auch einiges an Fans und selbst bei Nuclear Blast konnte sich die Band nicht mehr halten. Aber Roberto Dimitri (kurz R.D.) Liapakis, nun alleiniger Kopf der Band, lies sich nicht unterkriegen und so besteht die Band bis heute noch und hat seitdem 3 Alben veröffentlicht. Wir werden uns heute ihrem fünften Machwerk, welches auf den Namen „Satanic Curses“ hört, widmen. Veröffentlicht wurde das Album im Jahr 2007 von Massacre Records.


Das Album beginnt mit dem Song „Back From The Dark“. Nach einem kurzen Intro indem man Kampfgeschrei und aneinander schlagende Schwerter hört, geht es los. Und wie es los geht. Mit einem brachialen Riff und den treibenden Drums, eingespielt von Matthias Straub der auch bei Sacred Steel, geht es los. Vom Sound her erinnert der Song stark an Iced Earth. Der Song lädt zum Headbangen und der Refrain zum Mitsingen ein. Super Opener.


Mit „Sacrifice me“ schaltet man einen Gang runter, was aber nicht im negativen Sinn gemeint ist. Der Song beginnt mit einer super Gitarren-Melodie die auch von Gamma Ray stammen könnte. Der Song ist treibend, ohne dabei übertrieben schnell zu sein. Der Refrain ist aber das beste. Sowas Geiles hab ich lange nicht mehr gehört und wenn ich unterwegs den Song höre, ertappe ich mich dabei mitten in der Menge auf einmal aus voller Lunge mit zu singen. Meine Freunde, die alle samt eher weniger Metal hören machten große Augen und auch die umstehenden Leute staunten nicht schlecht. Mir war's Egal. Bei so nem Refrain muss man einfach mitsingen. 


Gleich im Anschluss folgt die Riff-Granate „Dark Forces“ in dem Straub beweist, dass er einem Jörg Michael oder einem Mark Cross in nichts nachsteht. Ein sehr Riff-basierter Song der sich im Refrain zu einer kleinen Hymne mausert. Der Main-Riff hätte genau so gut aus einem alten Metallica oder Overkill Album der 80er stammen können. R.D.s Stimme ist einfach nur göttlich.


„Satanic Curses“ beginnt sehr ruhig und entwickelt sich dann aber zu einem Mid-Tempo Stampfer. Erinnert zum Teil sehr an den Song Savage Souls vom Vorgänger-Album „Savage Souls“. Die Gitarren sind Fett und ich muss hier wirklich mal ein Lob and Markus Pohl und Martin Grimm aussprechen, die hier die Gitarren aufgenommen haben. Sie müssen sich nicht vor Gus G. verstecken. 


Mit „Evil of Destruction“ geht es mit Voller Kraft weiter. Dieser Song zählt zu den besten des ganzen Albums. Eine High-Speed Double-Bass Orgie die da aus den Boxen ballert. Das Riffing ist super und mit ein paar kleinen Re-Arrangements hätte der Song eine super Death Metal Nummer abgegeben. R.D. glänzt hier. Der Hymnen-Refrain ist das Tüpfelchen auf dem I, auch wenn er nicht so gut ist wie SAAAAAAAAAAAAAAAACRIFICE MEEEEEEEEEEE! Eine geniale, gut eingängige Nummer. 


„Demons Blood“ ist eine Nummer die in die selbe Kärbe wie „Sacrifice Me“ schlägt und sehr melodisch ist ohne dabei an härte zu verlieren. Hätte super auf das „Allegiance“ gepasst. Der Song geht ruhig los, im Pre-Chrus baut man Druck auf, aber Leider zählt der Refrain zu den lahmsten auf dem Album. Sind der Band hier nach dem genialen SAAAAAAAAAAAAAAAAAAACRIFICE MEEEEEEEEEEE die Ideen ausgegangen? 


Mit „Damnation“ steigt das Tempo, zu mindestens am Anfang des Songs, wieder drastisch an. Dieser Song ist ein richtiges Brett. So würden sich DragonFocre anhören, wenn sie Eier hätten. Hätte mein Opa das gehört, wäre er wahrscheinlich in den Keller gerannt. Nach diesem atemberaubenden Intro schaltet man wieder einen Gang runter, was dem Song aber nicht schadet. In den Stophen baut der Song etwas an, aber dafür kann er dann wieder mit einem Hammer Refrain punkten. 


„Rock the Night“ fährt mit einem sehr thrashigen Riff auf und könnte, würde R.D. Growlen, als In Flames Nummer durchgehen. Die Melodie am Anfang ist wirklich spitze. In den Strophen wird es dann wieder härter. Die Band beweist hier das Breakdowns, wenn richtig eingesetzt, sehr gut klingen könne und auf der Refrain geht wieder gewohnt leicht ins Ohr. 


„We Will Survive“ ist eine gute Mischung aus harten Gitarren Riffs und doomigen Melodien und behält die gewohnte härte bei. Der Song bewegt sich, wie soll es auch anders sein, im Mit-Tempo. Besonders hervorzuheben ist das Solo. Spitzenklasse. Und Straub schafft es auch hier wieder Double-Bass einzubauen.


Statt dessen geht es mit einem weiteren Brett weiter. Grave of a Thousand Lies haut wieder voll auf die 12 und ich kann langsam nicht mehr. Das Gitarrenspiel am Anfang erinnert wieder sehr an den Melo-Death Metal aus Schweden. Der Songs wird wie die meisten anderen auch gleichermaßen von Drums und Gitarre getrieben. Und die Band zeigt keine Ermüdungserscheinungen. 


Den letzten normalen Track des Albums stellt das Black Sabbath Cover „Paranoid“ da. Und das ist ihnen auch gut gelungen. Sie haben eigentlich nicht viel am Song verändert. Durch ihre Gitarrenarbeit ist er natürlich härter als das Original, aber ansonsten hat man auf großartige Änderungen verzichtet, was dem Song aber keinen Abbruch tut. 


Nun kommen wir zu den Bonustracks. „We Fly“ ist wieder ein Song nach Schema X dem man keine weitere Beachtung schenken sollte. „Stanger In Me“...Oh mein Gott...Das kann nicht sein...ist das etwa?...Die Legenden hatten recht! EINE POWERBALLADE! Endlich! Die Rettung! Crimson Devastation dröhnt wieder aus den Boxen. Die Pause war nicht lange. Wieder ein guter Song. Aber von diesen haben wir viele. Der letzte Track ist eine 5 Minütiger Version von SAAAAAAAAAAAAAAAAAAACRIFICE MEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE! Ein guter Abschluss.


Was kann ich über dieses Album sagen? Es hämmert absolut rein. Hier reiht sich wirklich ein Brett an das andere und die Band liefert das wohl härteste Power Metal Album ab, was es gibt. Härtester Metall Pur! Leider muss ich auch sagen, das die Songs besonders zum Ende hin anfangen sich immer ähnlicher anzuhören. Aber eins hat R.D. Hier klargestellt: Gus ist nicht der Anfang und das Ende aller Dinge. Vermisst habe ich ihn das ganze Album lang nicht wirklich. Man hat einen würdigen Ersatz gefunden und muss sich nicht hinter Firewind verstecken.

 

 


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Elizabeth, 25.03.2012 04:38:03:
Unter dem Titel And the winner is IMUREK habe ich beeson meine eigenen leidvollen Erfahrungen notiert und stodfe beeson bei meiner Recherche auf diesen Artikel.Ich bin auch ein Opfer dieser Rabattvertre4ge geworden. Allein fehlt mir der Glaube, dass Appelle des Bundesrates an der zur Zeit verwendeten Praxis etwas e4ndern.Patientenrechte? nach dem heutigen Gespre4ch mit meiner KK mit Ffcdfen getreten.- Leider -



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