PowerMetal4ever.de

Mob Rules - Among the Gods

MOB RULES - Among the Gods

Stil: Melodic Metal
Label: SPV Records
Songanzahl: 10 Songs
Webseite:

http://mobrules.de/

Wertung: 13/15
Reviewer: Steelbound



 

 

 

Nachdem Mob Rules schon mit dem Vorgänger 'Hollowed be thy Name' einen Überraschungstreffer landeten, übertreffen sie das mit spielender Leichtigkeit. Die Tradition der Melodischen Power Metal-Songs wird fortgesetzt, an manchen Stellen vielleicht etwas progressiver, aber immer melodosch und immer etwas für Fans.

 

Das Album beginnt mit der Überhymne 'Black Rain', die sich inhaltlich mit der Zerstörung der Erde durch die Menschen befasst, zum Song wurde auch ein Video gedreht. Der Refrain geht einem, einmal gehört, nicht mehr so schnell aus dem Kopf und das Stück ist eine gute Einleitung auf das, was in den nächsten 50 Minuten kommt.

 

Wikipedia erzählt mir, dass Hydrophobie für Tollwut steht. Ob Mob Rules das mit 'Hydrophobia' meinten, weiß ich nicht, aber es würde sicher passen. 'Hydrophobia' ist ein ultraschneller Power Metal-Song, welcher dennoch nichts an Eingängigkeit verliert und mindestens so gut ist wie 'Black Rain'.

 

'Invitation Time' beginnt mit einem Keyboard, entwickelt sich dann aber zu einem schnellen Mid-Tempo Stück. Der Refrain geht schnell ins Ohr, an dem Song gibt es nichts auszusetzen. Aber so etwas hat man einfach schon sehr oft gehört, einfach ein durchschnittlicher Melodic Metal-Song.

 

Etwas ruhiger ist der nächste Song, der sich 'The Miracle Dancer' nennt. Dieses Stück ist schön zum Augen schließen, aber es ist nicht langweilig. Klaus singt überwiegend recht lässig, ers gibt keine aggressiven Momente und der Song ist sehr einprägsam.

 

Nun folgt das Titelstück, 'Among the Gods', welches eine Spielzeit von 7 Minuten und 30 Sekunden hat, was schon ordentlich ist. Es beginnt mit harten Gitarren, dann wird alles leiser, im ersten Teil der Strophe hört man nur das Keyboard und den Sänger. Dann setzen sich wieder die Gitarren durch, man hört das Keyboard aber immer noch im Hintergrund, teils atmosphärisch, teils melodisch. Der Refrain ist sehr eingängig, aber nicht fröhlich, und Klaus beweist wieder seine großartige Stimme ('A Place among the Goooooooooooooooooods').

Man könnte den Song locker als den besten des Albums zählen. Besonders gut gefällt mir dann das Solo und das Keyboard im Mittelteil des Songs.

 

Anschließend wird es doch etwas ruhiger, und zwar mit 'New World Symphony'. Der Song ist eine Ballade, aber ein Remake des bekannten Mob Rules-Songs 'Rain Song'. Es wurden jedoch nur die Haupt-Melodie und die Lyrics übernommen, ansonsten hört er sich komplett anders an. Ein sehr guter Song, eine der besten Balladen von Mob Rules (bis auf 'End of All Days' natürlich).

 

Ein klassischer Melodic Metal-Song ist eindeutig 'Ship of Fools', was ohne viel Geschnörkel daherkommt, ein simples, eingängiges Stück mit einem Refrain, den man nach dem ersten Hören mitsingen kann.

 

Etwas komplexer ist da 'Seven Seas', welches ein sehr langsamer Song ist, aber ebenfalls einen schönen Refrain hat. In der Strophe hört man mysteriöse Stimmen im Hintergrund, alles ist mit einem atmosphärischen Keyboard unterlegt, was den Song sehr stimmig macht.

 

Mit Drums und einem schnellen Gitarrenriff eingeleitet wird 'Meet you in Heaven'. Das Stück selber ist auch nicht gerade langsam, Klaus glänzt am Mikro und auch hier ist der Refrain sehr eingängig und fröhlich, schnelle Gitarrenläufe bestimmen den Song, sehr gut! Einzig etwas verwirrend ist, dass der Song am Ende plötzlich fadet, ohne Vorwarnung und auch gänzlich unpassend.

 

Nun kommen wir leider schon zum letzten Song des Albums. 'Arabia' ist ein sehr hymnisches Stück, eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und zeigt mal wieder, welch kompliziete Songstrukturen Mob Rules in einem eingängigen Song unterbringen können. Der Song ist zwar nicht so fröhlich wie andere Tracks dieses Genres, macht dennoch auf Anhieb Spaß und stellt einen guten Abschluss dieses Albums dar. Im Gesamteindruck erinnert mich der Song an 'The Pharao' von Edguy.

 

Mit diesem Werk haben Mob Rules wieder bewiesen, wie gut sie eingängige Songs und komplexe Strukturen unter einen Hut bekommen, ohne dabei Fans zu enttäuschen und liefern wieder ein Album ab, welches es locker mit vielen Alben der großen Melodic Metal-Bands aufnehemen könnte, aber leider wurde Mob Rules bisher noch nicht die große Aufmerksamkeit zuteil, was sehr schade ist, da man als Fan dieser Musik die Band unbedingt anchecken sollte, da man sonst wirklich etwas verpasst.

 

 

 


Nach oben






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Mihaela, 23.03.2012 12:47:29:
Gef llt mir auch gut. Ist der Rest der CD genauso? Passt prima zu Bonfire und hecnlhin Dingen ganz meine Richtung H mmer, eine CD von 1990 im Original? Cool, Amazon will f r das Teil 45€



Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht: