Iron Mask - Shadow Of The Red Baron
IRON MASK - Shadow Of The Red Baron
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Für Fans von Neo-klassisch angehauchtem Metal ist Dushan Petrossi kein Fremder. Seit den späten 90ern wandert der Belgier auf den Pfaden von Yngwie Malmsteen, Ritchie Blackmore und Timo Tolkki. Mit seinen beiden Projekten „Iron Mask“ und „Magic Kingdom“ hat er sich mittlerweile einen Namen gemacht. So arbeitete er schon mit Oliver Hartmann (Hartmann, Ex-At Vance), Mike Terrana (Axel Rudi Pell, Masterplan, Tarja), Ian Haugland (Europe) und Olaf Hayer (Luca Turlli) zusammen. Nach längerer Pause kommt im Januar das dritte Iron Mask Album in den Handel. Es trägt den Namen „Shadow Of The Red Baron“ und ist, soweit ich das beurteilen kann, kein Konzept Album. Kann das Album überzeugen?
Beim ersten anhören konnte man sofort feststellen, das sich an der Musik der Band nicht wirklich viel verändert hat. Die Band liefert soliden, klassisch angehauchten Metal ala Malmsteenn ab. Dushan Petrossi ist in absoluter Hochform und bringt die Saiten zum glühen. Das wird besonders beim Titeltrack sehr deutlich. Das ganze Album lang zeigt er, das er wirklich ein Meister seines Fachs ist. Auch die Reibeisen Stimme
von Sänger Goetz "Valhalla Jr" Mohre, die irgendwo zwischen Jorn Lande und Chris Boltendahl liegt und auch was vom ehemaligen Firewind Sänger Stephen Fredrik hat. Im starken Kontrast dazu ist auch Oliver Hartmann zu hören, der Backing Vocals und auch bei einigen Songs Lead Vocals. Irgendwie vermisse ich ihn schon bei At Vance.
Wie schon erwähnt ist das Album eine gesunde Mischung aus klassischem Heavy und Power Metal. Im Vergleich zu den letzten paar Alben hat die Band aber, was die Geschwindigkeit angeht, einen Gang runter geschaltet. Irgendwie Schade. Dabei sind es doch die schnellen Songs die ich so liebe. Richtig schlecht ist das Album aber nicht. Die Songs sind alle samt sehr eingängig, die Refrains laden zum Mitsingen ein und auch an der Produktion ist nichts auszusetzen. Das Album hört sich spitze an. Vom flotten, treibenden Opener über stampfende Mit-Tempo Hymnen wie Forever In The Dark (für das man übrigens ein Video gedreht hat), hin zu Balladen wie „My Angel Is Gone“ ist hier wirklich alles vorhanden. Bsonders angetan haben es mir der erwähnte Opener „Forever In The Dark“, das galoppierende „Dreams“ auf dem Oliver Hartmann zu hören uns und wohl den besten Refrain hat, das grandiose „Universe“ und der Mid-Tempo Rocker „Only The Good Die Young“.
Was mir wie gesagt etwas sauer aufstößt ist, das die Band wie gesagt einen Gang runtergeschalten hat. Mit Ausnahme des Openers und Teilen von Dreams befindet sich das komplette Album im Mid-Tempo. Aber das wäre auchd as einzige, was ich zu bemängeln habe.
Ein Solides Album mit genialen Refrains, leider etwas zu langsam für meinen Geschmack. Zu empfehlen ist das Album für Fans von Neo-klassischem Metal. Wenn ihr Yngwie Malmsteen, Stratovarius oder At Vance mögt, dann werdet ihr Iron Mask höchstwahrscheinlich auch mögen.
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