Bathory - Twilight of the Gods
BATHORY - Twilight of the Gods
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„Twilight of the Gods“ erschien ein Jahr nach Bathorys Album „Hammerheart“ und betritt weiter die Pfade des selbst eingeführten Viking- Metals.
Das Album, auf welchem Quorthon nun auch alle Instrumente selber spielt, ist nach einer Oper von Richard Wagner benannt (auf dt. Götterdämmerung). Und so kann man auch sagen, dass der Stil die Ruhe und Verspieltheit klassischer Musik beinhaltet.
Mit dem 14 Minuten Titelsong „Twilight of the Gods“ beginnt das Album.
Nach dem ca. 2minütigen Intro, welches aus leisem, hintergründigem Gitarrenspiel besteht, beginnt der Hauptteil. Der Song ist sehr melodiös und wird die ganze Zeit von Chorälen begleitet. Quorthons Stimme singt sehr klar.
Der Text beschreibt die Verdorbenheit der heutigen Welt und ist sehr gut geschrieben. Der Song klingt so aus, wie er begonnen hat.
Nun kommt der Song „Through Blood By Thunder“, welcher ebenso mit einer klaren Gitarre eingespielt wird, wie der vorige, aber es kommt auch eine Sprechpassage hinzu. Der Riff, der sich durch den Song zieht ist sehr melodiös und klar gespielt, bis er von einem typisch kreischenden „Bathory- Solo“ übertönt wird.
Genau wie beide Songs davor beginnt auch „Blood and Iron“, der zweitlängste Song des Albums. Während das Spiel der Instrumente dem vorigen ähnelt singt Quorthon einmal ziemlich tief, während einem die Geschichte von der letzten Schlacht der Götter gegen Riesen, dem erlernen der Schmiedekunst auf Erden und die zukünftige Herrschaft der Menschen erzählt wird.
“Under the Runes” ist im Gegensatz zu den vorigen Songs wieder härter und Quorthons Gesang ist wie auf dem vorigen Album. Und gegen Schluss zeigt er sein Genie als Gitarrenspieler auf und verwöhnt mit einem langen, schnellen Solo.
Es folgt “To enter your Mountain” der einer der dunkelsten Songs auf dem Album ist. Prägnant ist die darin enthaltene Akustikgitarre.
“Damn fool how can you follow paths not made by nor for you“ ist ein Ausschnitt aus dem Text sehr gut geschriebenen Text, welcher das Mitläufertum anprangert.
“Song of Blood” übertrifft diesen Song noch an Melancholie vom Klang her und ist ein sehr langsames Stück, sowohl von den Instrumenten, als auch vom Gesang her.
Nun kommt das letzte Stück auf diesem Album. “Hammerheart” ist ein Instrumentalstück (nur gegen Ende stimmt kurz eine E-Gitarre ein) und sehr hymnisch gespielt. Die Melodie ist aus dem Stück “Jupiter” von Gustav Holsts Orchestersuite “Die Planeten” genommen. Quorthon selbst sagte in einem Interview "Nun, eigentlich war es ein Joke!" Doch ein sehr gelungener, der dieses Album gebührend ausklingen lässt.
„Twilight of the Gods“ ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger verspielter und langsamer. Doch die mystische Stimmung bleibt erhalten und jeder Song für sich ist ein nicht zu unterschätzendes Werk.
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