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Armory - The Dawn Of Enlightenment

ARMORY - The Dawn of Enlightenment

Stil: Power Metal
Label: Armory
Songanzahl: 12 Songs
Webseite:

http://www.faithinsteel.com

Wertung: 8/15
Reviewer: Uli



 

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe vorher noch nie was von Armory gehört. Ich hab diese Promo von Chris bekommen und er bat mich, sie zu reviewen. Ich dachte mir „Warum eigentlich nicht?“ und stimmte zu. Weil ich nicht komplett unvorbereitet an dieses Review gehen wollte, habe ich mich etwas über die Band informiert. Armory sind eine US Amerikanische Power Metal Band aus Townsend, Massachusetts die im Jahr 2001 gegründet wurde. Doch mit Bands wie Manowar oder Savatage haben sie recht wenig gemeinsam. Ihr Sound ist eine Art Mischung aus „Theater Of Salvation“ Era Edguy und Iron Maiden. Das vorliegende Album wurde 2004 erstmals als Demo veröffentlicht. Im Jahr 2007 entschloss sich die Band das Album neu einzuspielen und neu zu veröffentlichen.

Das Album beginnt mit dem Intro „The Tempest“. Regen und Donner sind zu hören und die atmosphärischen Keyboards setzen ein. Ein stampfender Drumbeat kommt dazu und die Gitarre ist zu hören, die eine interessante Melodie spielt. Es hört sich sehr alles sehr episch an. Das Intro geht dann fließend in „Faith in Steel“ über, ein flotter Song der doch sehr an Edguy erinnert. Er geht gut uns Ohr rein aber leider auch genau so schnell wieder raus. Und der Refrain ist irgendwie...merkwürdig. „Riding The Cosmic Winds“ beginnt mit rauschendem Wind, welcher in ein Riff übergeht, welches mich an HammerFall erinnert. Der Song ist irgendwo zwischen Up- und Mid-Tempo angesiedelt. Und wenn der Refrain nicht wieder so eigenartig wäre, dann hätten wir auch hier wieder nen Super Edguy-Song.

„Forever Triumphant“ ist eine ruhige Ballade mit epischem Refrain. Mehr gibt es hierzu eigentlich nicht zu sagen. „Heart of Dream“ kommt daher galoppiert und erinnert sehr an Iron Maiden. Aber mit Refrains scheinen die Jungs es wirklich nicht so zu haben. Ansonsten geht der Song in Ordnung. „Warrior's Forlorn“ beginnt mit einem Riff das mir irgendwie bekannt vorkommt und ist ein flotter, treibender Song. Gut aber nichts besonderes. „Forged in Dragon Flames“ ist ein weiterer Up-Tempo Song und so langsam wird mir langweilig. Die Songs sind alle samt, bis auf die Refrains, okay aber sie stechen irgendwie durch nichts hervor und nach einmaligem hören vergisst man sie wieder sehr schnell. Alles hört sich irgendwie gleich an. Außerdem werden die Songs durch übermäßig viele Solos und Wiederholungen in die Länge gezogen.

Weiter geht es mit einem meiner 2 Favoriten auf diesem Album. „The Eyes of Time“. Ein weiterer Up-Tempo Song mit interessantem Intro Riff und einem der wenigen guten Refrains hier auf dem Album. Der zweite Favorit ist „Mystic Star“ welches mit einer Dragonforce Artigen Gitarren/Keyboard (ich bin mir nicht sicher) Melodie beginnt. Und an dieser stelle muss ich auf den Sänger eingehen. Sänger Adam Kurlands Stimme hört sich besonders in der Mittellage sehr nach Tobias Sammet an. Er trifft jeden Ton und auch ansonsten hab ich nicht viel an ihm auszusetzen. Aus dem ganzen Einheitsbrei hebt er sich besonders hervor. Der nächste Song ist der fast 15 Minuten lange Titeltrack. Und hier kann man besonders gut hören was ich mit „in die Länge gezogen“ meine. Der Song hätte 5 Minuten lang sein können, aber da nach so gut wie jeder Gesangspassage ein Solo folgt und sich die Riffs und Melodien auch hier sehr oft Wiederholen werde ich den Eindruck nicht los, das die Band versucht das Album auf Teufel komm raus in die Länge zu ziehen. Der nächste Track ist ein Iron Maiden Cover. Es ist ihnen gut gelungen. Der Bonus Track „Dr. Willy“ ist eine Cover Version des Dr. Willy Theme vom NES Spiel MegaMan 2. Auch das ist ihnen gut gelungen.

Das Album kann nicht ganz überzeugen. Das ist sehr schade, denn das Talent haben die Jungs. Jeder hat großes musikalisches Talent und das Album ist keinesfalls schlecht, aber irgendwie ist alles zu eintönig. Es strotzt vor kraftvollen Riffs und treibenden Drums aber irgendwie geht alles in die selbe Richtung und hört sich unglaublich eintönig an. Und wie schon erwähnt zieht sich das Album wie Kaugummi und die paar guten Ideen die sie haben gehen in einem Meer von Wiederholungen und Solos unter. Ein bischen mehr Abwechslung hätte dem Album gut getan. So wie es ist, ist es nur eine große Schüssel Power Metal Einheitsbrei.

 


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